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Mit ‘Betriebskostenspiegel’ getaggte Artikel

Nebenkostenspiegel 2010 in wenigen Tagen veröffentlicht

Dienstag, 07. Februar 2012

Der Nebenkosten-Rechner wird, wie jedes Jahr, den Nebenkostenspiegel 2010 für Deutschland veröffentlichen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochdruck und die Auswertungen sind fast abgeschlossen.

Der Nebenkostenspiegel zeigt die durchschnittlichen Miet-Nebenkosten in Deutschland, aufgeschlüsselt in die einzelnen Nebenkostenarten. Er wird auf der Datenbasis von vielen tausend Nebenkostenabrechnungen erstellt und ausgewertet.

Für jeden öffentlich und kostenfrei zugänglich soll er die Transparenz beim Thema Betriebskosten für Mieter und Vermieter in Deutschland weiter erhöhen und fördern.

Vorläufiger Nebenkostenspiegel 2010

Dienstag, 13. Dezember 2011

vorläufiger Nebenkostenspiegel 2010Vorläufiger Nebenkostenspiegel 2010 veröffentlicht
2,33 €/qm zahlt jeder Deutsche pro Jahr für Miet-Nebenkosten

Der Nebenkostenspiegel 2010, welcher jedes Jahr von www.nebenkosten-rechner.de herausgegeben wird, ist nun in einer vorläufigen Fassung veröffentlicht worden. Er zeigt die Höhe und Zusammensetzung der Wohn-/Miet-Nebenkosten in Deutschland.

Pro Monat hat das Portal über 100.000 Seitenaufrufe und eröffnet somit eine verlässliche und unabhängige Möglichkeit zu prüfen, wie die eigenen Betriebskosten im Vergleich zu bewerten sind. Für die derzeitige Auswertung liegen die Daten, die bis zum September 2011 eingereicht wurden zugrunde.

Im Vergleich zum Jahr 2009 fällt vor allem auf, dass der überwiegende Teil der Nebenkosten sogar etwas niedriger ausgefallen ist.

So liegen die Werte für Antenne/ Kabel, Müllbeseitigung, Grundsteuer, Versicherungen, Aufzug, Hausmeister und Sonstiges unter denen des Vorjahres. Auch Kosten für Wasser und Abwasser sind nicht gestiegen.

Anders sieht es beim Löwenanteil der Nebenkosten in Deutschland aus, den Heizkosten. Diese sind um ca. 13% höher als 2009. Besonders die ersten Wochen im Winter 2010 waren sehr kalt, das könnte ein Grund für die gestiegenen Kosten sein.

Insgesamt liegen die Nebenkosten 2010 aber unter denen des vorangegangenen Jahres. 2,33 €/qm (Vorjahr: 2,52 €/qm) werden im deutschen Durchschnitt fällig, das sind rund 8% weniger als 2009.

Bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 74,30 qm zahlt man pro Jahr somit im Schnitt 2.077,43 € an Miet-Nebenkosten. Die stellt einen beachtlicher Teil der Kosten für Wohnraum in Deutschland das.

Der endgültige Nebenkostenspiegel 2010 erscheint Anfang nächsten Jahres.

Hier geht es zum Nebenkostenspiegel 2010: Alle durchschnittlichen Nebenkosten in Deutschland 2010

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Nebenkostenspiegel für Berlin 2009

Donnerstag, 19. Mai 2011

Nebenkostenspiegel 2009 von BerlinNun hat auch die Bundeshauptstadt Berlin einen eigenen Nebenkostenspiegel 2009. Die Betriebskosten vieler Berliner Mieter wurden ausgewertet. Das Ergebnis ist durchaus bemerkenswert.

Die durchschnittlichen Betriebskosten pro Quadratmeter und Monat liegen in Berlin bei 2,68 €. In Summe betragen sie 2.310,37 € pro Jahr und Wohnung.

Im Vergleich zu den südlichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg sind die Wohnungen in Berlin erwartungsgemäß kleiner, 71,84 Quadratmeter im Schnitt.

Im Vergleich zum bundesdeutschen Schnitt fällt auf, dass die Nebenkosten um 0,16 EUR pro Monat pro Quadratmeter höher ausfallen.

Man erkennt an den einzelnen Posten, warum die Nebenkosten im Schnitt hier um so viel teurer sind. Müllabfuhr (+ 0,08 €), Reinigung (+ 0,05 €), Aufzug (+0,08 €) und insbesondere Wasser (+ 0,22 €) und Abwasser (+ 0,12 €) sind deutlich teurer als im bundesdeutschen Schnitt.

Ein eindeutiger Hinweis, das kommunale Kosten in Großstädten besonders zu Buche schlagen.

Dafür heizen die Berliner günstiger.  0,79 € zahlt man hier pro Quadratmeter pro Monat. Das sind satte 0,13 € weniger als in Gesamtdeutschland. Bemerkenswert, denn die Heizölpreise sind ja bundesweit nicht so unterschiedlich.

Die Summe aller einzelnen Betriebskosten, die in Berlin abgerechnet werden können liegt bei 3,96 €/ qm im Jahr.
Hier geht es zum Nebenkostenspiegel Berlin 2009: Alle durchschnittlichen Nebenkosten in Berlin 2009

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Nebenkostenspiegel 2009 für Bayern ist da

Montag, 09. Mai 2011

Auch das Bundesland Bayern wurde nun ausgewertet und aus tausenden Nebenkostenabrechnungen ein weiterer Länder Nebenkostenspiegel erstellt.

Die durchschnittlichen Betriebskosten pro Quadratmeter und Monat liegen in Byayern bei 2,44 €. In Summe betragen sie 2.298,77 € pro Jahr und Wohnung.

Auch in Bayern fallen die Wohnräume im Durchschnitt größer aus. Stattliche 78,51 Quadratmeter stehen hier bei unseren Nutzern zur Verfügung.

Im Vergleich zum bundesdeutschen Schnitt fällt auf, dass die Nebenkosten um 0,08 EUR pro Monat pro Quadratmeter günstiger ausfallen.

Die Kosten für den Hausmeister sind 0,06 EUR teurer, die fürs Wasser 0,08 EUR günstiger. Wasser ist in Bayern naturgemäß eine eher leicht zugängliche Ressource und somit wohl auch etwas günstiger.

Dafür schlagen die Heizkosten mit 1,01 EUR schon sehr zu Buche. Teurer als in Baden-Württemberg und auch teurer als im bundesdeutschen Schnitt. Die Kälte der Alpen wirkt sich also hier schon bemerkbar aus.

Die Summe aller einzelnen Betriebskosten, die in Baden-Württemberg abgerechnet werden können liegt bei 3,02 €/ qm im Jahr.
Hier geht es zum Nebenkostenspiegel Bayern 2009: Alle durchschnittlichen Nebenkosten in Bayern 2009

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Nebenkostenspiegel 2009 veröffentlicht

Freitag, 01. April 2011

Nebenkostenspiegel Deutschland 200901.04.2011: Heute wurde der Nebenkostenspiegel für Deutschland 2009 von www.nebenkosten-rechner.de veröffentlicht.

Nachdem vor kurzem der Nebenkostenspiegel 2008 vorgestellt wurde, sind nun auch die einzelnen Betriebskosten der deutschen Mieter aus dem letzten relevanten Abrechnungsjahr 2009 verfügbar.

Die durchschnittlichen Betriebskosten sind seit dem vorangegangenen Jahr leicht gestiegen, sie betragen 2,52 €/qm im Monat (vgl. 2008: 2,49 €/qm).

Große Veränderungen in den einzelnen Positionen der Nebenkostenabrechnung sind kaum zu verzeichnen. Am auffälligsten ist noch die Verringerung der Heizkosten um über 2%. Die Heizkosten Werte, die die Nutzer des Nebenkostenrechners angegeben haben, unterscheiden sich sehr von denen des Betriebskostenspiegels des Deutschen Mieterbundes, der hier optimistischer im Sinne der Mieter zu sein scheint.

Daneben sind die angegebenen Werte des Nebenkostenspiegels an weiteren Stellen deutlich höher als die des Betriebskostenspiegels. Aufzugskosten sind so im Schnitt bei 0,19 € (DMB: 0,13 €), die Kosten für den Hausmeister bei 0,23 € (DMB: 0,18 €). Bei Grundsteuer, Versicherungen oder auch der Müllbeseitigung liegen die Werte beider Untersuchungen fast deckungsgleich.

Der Nebenkostenspiegel wertet die Daten von weit über 10.000 eingegebenen Nebenkostenabrechnungen aus und kann somit eine sehr realistisches Bild der Nebenkosten in Deutschland zeichnen. Natürlich kann es im konkreten Mietverhältnis zu Abweichungen kommen, jedoch kann der Nebenkostenspiegel dazu dienen, bei größeren Abweichungen von diesem, etwas genauer in die eigene Nebenkostenabrechnung zu schauen und die Positionen zu kontrollieren.

Auch für 2010 liegen bereits viele Daten vor. Es zeichnet sich ab, dass insbesondere Strom- und Heizkosten wohl auffällig steigen werden, die kalten Betriebskosten eher moderat.

Hier geht es zum Nebenkostenspiegel 2009: Alle durchschnittlichen Nebenkosten in Deutschland 2008

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Nebenkostenspiegel 2008 ist da

Mittwoch, 30. März 2011

Nebenkosten (Betriebskosten) in Deutschland in 2008Der Nebenkostenspiegel oder auch Betriebskostenspiegel 2008 ist da.
Nebenkosten-rechner.de präsentiert damit den ersten eigenen Nebenkostenspiegel für Deutschland.

Insgesamt haben Wohnraummieter im Jahr 2008 in Deutschland durchschnittlich 2,49 € (Summe der Einzelwerte: 3,37 €) pro Monat und Quadratmeter Wohnfläche bezahlt. Hier muss beachtet werden, dass nicht für jede Mietwohnung Aufzugskosten, Kosten für Gartenreinigung oder andere Posten abgerechnet werden können deshalb sind die durchschnittlich gezahlten Nebenkosten geringer als die Summe der Einzelwerte. Im Vergleich hierzu ermittelte der DMB in seinem Betriebskostenspiegel 2008 für Deutschland einen Wert von 2,91 € pro qm pro Monat als Summe der Einzelwerte (Quelle: DMB, Betriebskostenspiegel für Deutschland).

Bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 77,33 qm waren die deutschen Wohnungsmieter deshalb durchschnittlich mit monatlichen Betriebskosten in Höhe von 192,65 € belastet.

Ein Vergleich der Einzelwerte des Nebenkostenspiegels von www.nebenkosten-rechner.de mit dem Betriebskostenspiegel des DMB zeigt, dass sowohl die Primärerhebung, als auch die sehr praxisnahe Erhebung direkt beim Mieter zu ähnlichen Ergebnissen führen, beide Erhebungsformen können als fachlich fundiert und zuverlässig angesehen werden. Insbesondere die Aufzugskosten fallen jedoch mit 0,19 € in der Praxis deutlich höher aus. Wasser und Abwasser zeigen ebenfalls eine größere Differenz. Hier könnte die richtige Differenzierung der einzelnen Kostenarten auf der Nebenkostenabrechnung durch den Mieter Probleme bereitet haben.

Interessant ist auch, dass bei den Heizkosten im Durchschnitt 36 % auf die Grundkosten entfallen, was einem Betrag von 0,34 € pro qm pro Monat entspricht. Die HeizKV schreibt vor, dass der Vermieter lediglich zwischen 30 % und 50 % der Heizkosten als Grundkosten umlegen darf (§ 7 Abs. 1 HeizKV). In der Praxis nähert sich dieser Wert der unteren Grenze. Dies dürfte auch im Interesse der Mieter liegen, die weniger Kosten zu tragen haben, wenn sie sich sparsam verhalten.

Der Nebenkostenspiegel 2009 steht bereits in den Startlöchern und wird in den nächsten Tagen zur Verfügung stehen. In regelmäßgem Abstand wird www.nebenkosten-rechner.de dann die Nebenkostenspiegel für sämtliche Bundesländer Deutschlands veröffentlichen.

Auch für einzelne Landkreise, Gemeinden oder auch nur Postleitzahlengebiete kann auf Anfrage ein Nebenkostenspiegel erstellt werden.

Hier geht es zum Nebenkostenspiegel 2008: Alle durchschnittlichen Nebenkosten in Deutschland 2008

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Darlegungs- und Beweislast für erhebliche Mehrkosten.

Dienstag, 07. Dezember 2010

Der Mieter hat diejenigen Tatsachen vorzutragen und gegebenenfalls zu beweisen, welche einen Vorwegabzug aus Gründen der Billigkeit ausnahmsweise geboten erscheinen lassen. Der Nachweis einer erheblichen Mehrbelastung kann nicht durch einen Vergleich mit den in einem Betriebskostenspiegel ausgewiesenen Durchschnittswerten geführt werden (BGH, Urt. v. 11.08.2010 – VIII ZR 45/10).

Darlegungs- und Beweislast für erhebliche Mehrkosten.

Mittwoch, 10. November 2010

Der Mieter hat diejenigen Tatsachen vorzutragen und gegebenenfalls zu beweisen, welche einen Vorwegabzug aus Gründen der Billigkeit ausnahmsweise geboten erscheinen lassen. Der Nachweis einer erheblichen Mehrbelastung kann nicht durch einen Vergleich mit den in einem Betriebskostenspiegel ausgewiesenen Durchschnittswerten geführt werden (BGH, Urt. v. 11.08.2010 – VIII ZR 45/10).

Ist ein Verweis auf den Betriebskostenspiegel ausreichend?

Freitag, 06. August 2010

In der Betriebskostenabrechnung des Vermieters ist eine Position enthalten, die den Mittelwert für diese Kostenart des Betriebskostenspiegels um ca. 8 % übersteigt. Der Mieter verweigert die Zahlung mit der Behauptung, der Vermieter hat gegen das Gebot der Wirtschaftlichkeit verstoßen und verweist auf den Betriebskostenspiegel.

Das LG Aachen gibt dem Vermieter in der Berufung recht. Bei einem so geringfügigen Verstoß reiche der bloße Hinweis auf den Betriebskostenspiegel nicht aus, damit der Mieter seiner Darlegungslast nachkomme (LG Aachen, Urt. v. 15.01.2010 – 6 S 159/09).